Zwischen der Sedlbäuerin und dem Sedlbauern findet ein Diskurs über die gegenwärtigen Zustände und die Hofübergabe an den Sohn Simon statt. Dass die Wortwahl dabei deftig ausfällt, liegt in der Natur der Sache. Ansonsten ist jeder Hofbewohner mit seiner Arbeit beschäftigt und nehmen sie kaum voneinander Kenntnis. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn an einem Tag gleich zwei Schmusa (vermittelnde Schmeichler) heiratsfähige Frauen als künftige Bäuerin und Eheweib von Simon anbieten. Ohne sich gegenseitig zu verständigen, hat sowohl die Bäuerin als auch der Bauer zur Brautschau geladen. Dass die zwei Schmuser nahezu gleichzeitig am Hof eintreffen, führt zwangsläufig zu gegenseitigen Flegeleien. Der Bauernsohn Simon nimmt das Anbieten der Frauen und die Auseinandersetzungen ohne jede sichtbare Reaktion zur Kenntnis. Er hat sich längst für die D' Salvenmoser Afra entschieden, die mit ihrer Mutter am Hof eintrifft. Daraufhin verlassen die Schmuser mit ihren Begleiterinnen die Bauernstub', unter Beschimpfungen und mit Drohgebärden, Zeitversäumnis, Köscht'n und G'winnvalust einzufordern.
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