Ein Tag wie jeder andere im Leben des Mittelschul-Professors Gollwitz, oder? Seit mehreren Wochen Strohwitwer, in der Obhut der zur Haushälterin avancierten Rosa, fristet er mehr schlecht als recht sein Dasein. Seine Frau Friederike und Tochter Paula befinden sich zur Kur. Die ältere Tochter Marianne, jungverheiratet mit Dr. Neumeister der gerade seine Praxis einrichtet, ist gezwungen das Wohnzimmer des Schwiegervaters vorübergehend als Büro zu benützen und herrscht somit ein ständiges Kommen und Gehen. Rosa kündigt den Besuch von Theaterdirektor Striese an, zu dessen Praktik es gehört die "Haute voleé" zu seinen Theaterproduktionen persönlich einzuladen. In schillernden Worten und dezenten Hinweisen beschreibt er sein Ensemble. Wie zum Beispiel "Ich kann mir wohl ohne Übertreibung schmeicheln es sind Künstler dabei, alle Hochachtung". Ganz nebenbei erklärt er auch, dass es seine Spezialität sei "junge Talente ausfindig zu machen und zu fördern. Vor allem aber neue Stücke von unbekannten Autoren zu finden und aufzuführen, ist seine Stärke". Prompt tappt der Professor in die Falle. Er hätte nämlich einen, ... einen Freund, der ebenfalls Schriftsteller ist. Kaum ist die Römertragödie "Der Raub der Sabinerinnen" erwähnt, eignet sich Striese das Manuskript an und beginnt zu lesen.
Rosa meldet einen weiteren Besuch, Karl Groß aus Berlin. Professor Gollwitz kann sich beim besten Willen nicht an ihn erinnern. Mit den Worten, "ick bin es doch der Karl Groß aus Berlin, Weine en gros, en detail, kennste mich nicht mehr" bringt er Gollwitz vollends aus der Fassung. Mit der Feststellung "vor zwee Jahren haben wir uns in München getroffen", hilft er dem Erinnerungsvermögen des Professors auf die Sprünge. An Details kann sich Gollwitz beim besten Willen nicht erinnern, so dass Karl Groß die gesamte Familienchronik nochmals erzählt. Immer wieder wird diese Unterhaltung von Striese, der seiner Begeisterung über das Drama "Der Raub der Sabincherinnen (Sabinerinnen) und die Titelrolle Titius Tatitius (Titus Tatius) zum Ausdruck bringt, unterbrochen. Karl Groß wegen seiner kurz bemessenen Zeit, sein Zug fährt in zwanzig Minuten, zeigt sich über die ständigen Störungen verärgert, "da locken se meiner aus Berlin hierher, schicken ihre Frau und Tochter zur Kur und quasseln mit ne'm Herrn ständig über een Theaterstück". Er verabschiedet sich, kündigt aber gleichzeitig seine Wiederkehr an. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Direktor Striese nimmt das Drama zur Aufführung an. Der jugendliche Liebhaber Emil Sterneck-Groß, der Sohn des Berliner Weinhändler und Dr. Neumeister's Studienkollege treffen aufeinander. Emil gesteht Leopold, er sei in enormen Schwierigkeiten, da sein Vater an das "Filou" wie er Emil bezeichnet, kein Geld mehr überweisen will. Sein Vorleben und seine zurückliegende Liebe seinen daran schuld. In seiner Aktenmappe verwahrt er die Relikte an die frivole Vergangenheit. Leopold soll Emil behilflich sein, den Vater, den er ebenfalls gut kennt umzustimmen und übergibt ihm zu diesem Zwecke die Mappe. Der Gattin von Leopold Marianne, sie geht davon aus ihr Mann hält sein Vorleben geheim, fallen diese Beweise eines liederlichen Vorlebens in die Hände und sie vertraut sich ihrer Mutter an. Gemeinsam und mit dem Geld des Professors wollen sie die vermeintliche schändliche Vergangenheit von Leopold aus der Welt schaffen und führen nur die Eskalation der "leidigen Affäre" herbei. Ganz nebenbei erfährt natürlich die ganze Kleinstadt, dass ein Stück des Professor zur Ur-Aufführung gelangt. Der jugendliche Liebhaber Karl Sterneck-Groß erobert das Herz von Paula Gollwitz, dessen Vater verzeiht dem nunmehr geläuterten, das Stück "Der Raub der Sabinerinnen" endet nahezu in einem Skandal und wird nur durch die improvisierte Änderung, in den zweiten Teil des Dramas baut man das Erfolgsstück "Der verflixte Firlefanz" ein, zum Sensationserfolg.
Rosa meldet einen weiteren Besuch, Karl Groß aus Berlin. Professor Gollwitz kann sich beim besten Willen nicht an ihn erinnern. Mit den Worten, "ick bin es doch der Karl Groß aus Berlin, Weine en gros, en detail, kennste mich nicht mehr" bringt er Gollwitz vollends aus der Fassung. Mit der Feststellung "vor zwee Jahren haben wir uns in München getroffen", hilft er dem Erinnerungsvermögen des Professors auf die Sprünge. An Details kann sich Gollwitz beim besten Willen nicht erinnern, so dass Karl Groß die gesamte Familienchronik nochmals erzählt. Immer wieder wird diese Unterhaltung von Striese, der seiner Begeisterung über das Drama "Der Raub der Sabincherinnen (Sabinerinnen) und die Titelrolle Titius Tatitius (Titus Tatius) zum Ausdruck bringt, unterbrochen. Karl Groß wegen seiner kurz bemessenen Zeit, sein Zug fährt in zwanzig Minuten, zeigt sich über die ständigen Störungen verärgert, "da locken se meiner aus Berlin hierher, schicken ihre Frau und Tochter zur Kur und quasseln mit ne'm Herrn ständig über een Theaterstück". Er verabschiedet sich, kündigt aber gleichzeitig seine Wiederkehr an. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Direktor Striese nimmt das Drama zur Aufführung an. Der jugendliche Liebhaber Emil Sterneck-Groß, der Sohn des Berliner Weinhändler und Dr. Neumeister's Studienkollege treffen aufeinander. Emil gesteht Leopold, er sei in enormen Schwierigkeiten, da sein Vater an das "Filou" wie er Emil bezeichnet, kein Geld mehr überweisen will. Sein Vorleben und seine zurückliegende Liebe seinen daran schuld. In seiner Aktenmappe verwahrt er die Relikte an die frivole Vergangenheit. Leopold soll Emil behilflich sein, den Vater, den er ebenfalls gut kennt umzustimmen und übergibt ihm zu diesem Zwecke die Mappe. Der Gattin von Leopold Marianne, sie geht davon aus ihr Mann hält sein Vorleben geheim, fallen diese Beweise eines liederlichen Vorlebens in die Hände und sie vertraut sich ihrer Mutter an. Gemeinsam und mit dem Geld des Professors wollen sie die vermeintliche schändliche Vergangenheit von Leopold aus der Welt schaffen und führen nur die Eskalation der "leidigen Affäre" herbei. Ganz nebenbei erfährt natürlich die ganze Kleinstadt, dass ein Stück des Professor zur Ur-Aufführung gelangt. Der jugendliche Liebhaber Karl Sterneck-Groß erobert das Herz von Paula Gollwitz, dessen Vater verzeiht dem nunmehr geläuterten, das Stück "Der Raub der Sabinerinnen" endet nahezu in einem Skandal und wird nur durch die improvisierte Änderung, in den zweiten Teil des Dramas baut man das Erfolgsstück "Der verflixte Firlefanz" ein, zum Sensationserfolg.


