Die fesche Witwe Josefine Sturm ist eine überzeugte Autofeindin und gerade vielleicht deshalb ereilt sie das Schicksal. Als sie mit ihrem eleganten Fiaker durch die Straßen fährt, scheuen die Pferde und rennen schnurstracks in ein Auto hinein. Der Unfall verläuft, unter der Devise "nichts ist passiert", abgesehen von ein paar Kratzern, weiters einer zu Bettruhe gezwungenen Nichte namens Carla und einem toten Schimmel, glimpflich. Der Lenker, Graf Egon Steinfeld begeht Fahrerflucht und wird zu 24 Stunden Arrest verurteilt. Zum Haftantritt erscheint allerdings als Graf verkleidet, der Chauffeur Amadeus Lenz und wird standesgemäß mit Vorteilen überhäuft. Der Gefängniswärter Dostal hat auch eine "offene Hand", wenn es darum geht einen Grund zu besitzen, wegzuschauen, als Amadeus Lenz den Besuch von Frau Sturm erhält. Die Witwe, die am Grafen Steinfeld Gefallen findet, begeht eine Amtsehrenbeleidigung, damit sie für einige Stunden das Gefängnis in der Nähe des Grafen verweilen kann. Der angebliche Graf wird jedoch auf Grund von guten Beziehungen sofort wieder entlassen und Frau Sturm bleibt alleine zurück. Noch vor der Rückkehr des Chauffeurs des Grafen trifft Carla, telefonisch hat sie von der Entlassung gehört, in der Villa des Grafen ein. Carla hält den Grafen für den Chauffeur und Josefine Sturm, die mittlerweile auch wieder frei ist, den Chauffeur für den Grafen. Beide sind dadurch gezwungen, den Rollentausch fortzusetzen. Zu guter letzt macht Amadeus alias Egon Josefine einen Heiratsantrag und der echte Graf erhält als Chauffeur den Auftrag, eine schriftliche Mitteilung darüber an Carla zuzustellen. Endlich weiß er also die Adresse und kann die junge Dame, die seinem Lotterleben ein Ende bereiten soll, auf die Probe stellen. Ein "Ja" aus Carlas Mund besiegelt die Verlobung. Tante und Nichte stellen fest, dass beide mit dem Grafen Steinfeld verlobt sind, aber wer ist der Echte und wer der Schwindler? Um den Stand einer Gräfin gerecht zu werden, hat sich Josefine Sturm ebenfalls ein Auto angeschafft und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Übrig bleibt eine Autohupe, auf der Strecke der Tabak Kiosk, eine Trafikantin und ein Kunde. Für Josefine Sturm entfällt die Würde zu den "Oberen Zehntausend" zu gehören und verzeiht Amadeus den Schwindel, der ja ihrethalber ins Gefängnis wanderte. Graf Steinfeld und Josefine Sturm sind quitt, offen bleibt nur die Frage "Wer wird für sie sitzen?"
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